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RSSPrint

Liebe Geschwister in der Gemeinde Emmaus!

Was für ein Geschenk ist es, dass ich am Ende meines Entsendungsdienstes einen Abstecher zu Ihnen machen kann!

Anderthalb Jahren lang fuhr ich fast jeden Tag an Ihrer Kirche vorbei, um nach Teltow zu gelangen. Ich hörte manchmal das Glockengeläut, ich sah die Banner, die zum Basar oder Friedensgebet einladen, ich sah auch die festlich gekleideten jungen Menschen vor der Kirche, auf ihre Konfirmation wartend. Auch das Gemeindehaus mit der ausgeprägten Rampe ist nicht zu übersehen. Ab 1. Juli darf ich dort Halt machen und ein Teil Ihrer Gemeinde sein. – Auch wenn es nur in einer begrenzten Zeit ist – freue ich mich schon darauf!

In den vergangen Jahren musste ich bereits mehrmals Selbstvorstellungen (und Abschiedsbriefe) schreiben, weil ich auf meinem bisherigen Berufsweg mehrere Stationen hatte: Nach meiner Zeit als Religionslehrerin in Strausberg und Neuenhagen bei Berlin habe ich mein Vikariat, den Vorbereitungsdienst aufs Pfarramt, in der Gemeinde Heilig-Kreuz-Passion in Kreuzberg absolviert. Mein Entsendungsdienst begann in der Gemeinde Schlachtensee und wurde ab 1. Januar 2021 in Teltow fortgesetzt. Jetzt komme ich zu Ihnen, weil Pfarrerin Freymuth-Loh im Mutterschutz ist.

Ich bedanke mich sehr für das Vertrauen, das der Gemeindekirchenrat mir entgegen gebracht hat. Ihre Gemeinde befindet sich in einer Übergangszeit. Da waren und sind viele Bewegungen zu erleben: Sie haben sich von dem alten Gemeindenamen verabschiedet und einen wunderbaren neuen Namen angenommen. Sie haben Pfarrer Stefan Fritsch verabschiedet und bald werden Sie seine Nachfolgerin begrüßen. Manche Veränderungen verlangen von uns Kraft und es kann zur Verunsicherung führen, aber in den Bewegungen verbergen sich auch Chancen für die weitere Entwicklung. Durch Bewegung bleibt die Gemeinde lebendig. Die Gemeinde ist ein Ort mit Bewegungen und für Begegnungen. Sie erlebt eine Reise im Laufe der Zeit und durch den Wechsel der Menschen, die hierher kommen und von hier gehen.

„Vertraut den neuen Wegen…. weil Leben Wandern heißt.“ (Evangelisches Gesangbuch 395) Auch wenn die Pandemie noch nicht ganz vorbei ist und wir uns noch mit einigen Herausforderungen, die sich so ergeben, beschäftigen, können wir uns mit Zuversicht auf den neuen Weg begeben. Auf diesem Weg möchte ich ein Stück mit Ihnen gehen. Ich freue mich auf Begegnungen mit Ihnen bei den Gottesdiensten, in Gesprächen oder bei geteilter Stille, auf gemeinsames Beraten und Überlegen zukünftiger Vorhaben der Gemeinde. Für Anregungen für meine Arbeit bin ich immer dankbar. Sprechen Sie mich einfach an!

Letzte Änderung am: 14.07.2022